Goetheschule Freie Waldorfschule Pforzheim - Die Pädagogik
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Die Pädagogik

Von der ersten Klasse an bis zur Abschlussklasse an der Oberstufe fördert die ganzheitliche Ansprache von Waldorfschulen neben der Ausbildung intellektueller Fähigkeiten, gezielt auch die kreativen und sozialen Potentiale von Kindern und Jugendlichen und unterstützt dadurch eine umfassende Persönlichkeitsbildung.

Neue Denkansätze suchen

Jedes Kind, jede neue Generation bringt neue Impulse und Ideen mit sich, die Welt und Gesellschaft verändern können. Waldorfpädagogik greift dies auf und stellt mit Blick auf das einzelne Kind die Frage: Was ist im Kind veranlagt, was kann in ihm entwickelt werden, wo sind seine Stärken und wie kann dies gefördert werden? Unser Bestreben ist es, junge Menschen auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten und ihnen Raum zu geben, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten auf breiter Grundlage zu entwickeln. So können sie sich in ihrer Persönlichkeit nicht nur in individueller Weise den aktuellen Gegebenheiten von Gesellschaft und Berufswelt gewachsen sehen, sondern diese aufgreifen und neue Impulse hinzufügen.

Freude am Lernen entwickeln


Wir lernen ein Leben lang. Es ist daher enorm wichtig, die natürliche Lernfreude der Kinder weiterzuentwickeln. Kreativität und Neugierde sind dabei ein wichtiger Grundlagenschatz, den die Kinder bei Schuleintritt mitbringen. Es ist die große Aufgabe der Lehrenden, diese Eigenschaften in den Kindern wach zu halten und positive Lernanreize zu setzen. Die Kinder lernen an unserer Schule in einer beständigen Klassengemeinschaft. Indem Klassenlehrer und Fachlehrer die Kinder über Jahre hinweg täglich wahrnehmen, können sie deren Entwicklung unmittelbar begleiten und unterstützen.

Einbeziehung der Eltern

Die regelmäßig statt findenden Gesprächen mit den Eltern bieten eine weitere Möglichkeit, das Kind in seiner persönlichen und schulischen Entwicklung bestmöglich zu begleiten. Ganz im Sinne einer gemeinsamen Verantwortung für das Kind suchen wir an den Elternabenden in den Klassen das direkte Gespräch mit den Eltern (3-5 Elternabende pro Schuljahr, Ausflüge, Feiern, etc.). Darüber hinaus stehen den Eltern die Klassenlehrer sowie die Fachlehrer für Gespräche rund um ihr Kind gerne zur Verfügung. Zusätzlich gibt es noch einen schulübergreifenden Eltern-Lehrer-Sprechtag im Jahr.


Lebendiger, bildhafter Unterricht

In den ersten Schuljahren ist der „bildhafter Unterricht“ das wesentliche Prinzip. Hier wird in jedem Unterrichtsfach der Lehrstoff auf eine Art und Weise mit den Schülern behandelt, dass das Wesenhafte und Gesetzmäßige des Themas anschaulich erlebt und verstanden werden kann.

Im 2-stündigen Epochenunterricht, der meist zu Tagesbeginn erfolgt, werden Fächer mehrere Wochen lang durchgehend unterrichtet. Das können z. B. in der 4. Klasse die Tierkunde und das Bruchrechnen sein, in der 5. Klasse die griechische und die römische Gesichte oder in der 7. Klasse Algebra. So können sich die Schüler inhaltlich ganz in das Thema vertiefen und sich auf den Stoff konzentrieren. Die Systematik des Epochenunterrichts bleibt auch weitgehend in der Oberstufe erhalten.

Pädagogen an Waldorfschulen überprüfen ihren Lehrstoff immer wieder aufs Neue, wie lebendig, erlebbar und verständlich sich dieser im Unterricht darstellen lässt. Gleichzeitig wägen sie täglich aufs Neue ab, wie die einzelnen SchülerInnen durch den Stoff motiviert und interessiert werden können, und gehen in ihrem Unterricht darauf ein.

Wir verzichten im Unterricht an der Unter- und Mittelstufe bewusst auf den Einsatz von Computern. Die Schülerinnen und Schüler erwerben zunächst einen reichen Erfahrungsschatz in der Begegnung mit der realen Welt, die sich ihnen durch den lebendigen Gebrauch ihrer Sinne und ihrer seelischen Kräfte erschließt. Ab der 10. Klasse unterrichten wir die Jugendlichen im Fachbereich Technologie/IT mit Schwerpunkt Medienkompetenz.

Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Bericht über die Waldorfschule im Silicon Valley, die im Gegensatz zu vielen anderen amerikanischen Schulen an der Unterstufe nicht mit Computern arbeitet: Eltern in leitenden Funktionen ansässiger weltweit bekannter IT-Betriebe suchen für ihre Kinder vermehrt den Zugang zu dieser Waldorfschule (der Leitartikel aus der "New York Times" hatte in der Medienlandschaft zu einigem Aufhorchen geführt).

 

Zeugnisse und Beurteilungen

Die Waldorfpädagogik verzichtet in den unteren Klassen auf eine Beurteilung durch Noten. Statt dessen gibt es individuelle Rückmeldungen. Diese fördern den Lernfortschritt der Kinder wesentlich besser. Ab dem 13., 14. Lebensjahr gibt es zunehmend auch Bewertungen in Notenform - diese dienen den Jugendlichen zur Oriertierung.

Unabhängig von den Altersstufen erhalten alle Schüler am Jahresende von ihrem Klassenlehrer und den Fachlehrern ein individuelles, ausführliches Textzeugnis,in dem auf die Persönlichkeits- und Leistungsentwicklung der Schülerin/des Schülers eingegangen wird. Dessen realistische Wertung enhält auch immer Motivation und Richtungshilfe für das nächste Schuljahr. 



Momentan

Jahresarbeiten 11. Klassen

Präsentation der Jahresarbeiten 20.-21.6. 2013 im Festsaal. Do: 11.00 bis 17.30 Uhr, Freitag: 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr, Samstag 10.00 bis 20.00 Uhr

Zirkus Globulini 2013

20 Jahre Zirkus Globulini !!

Restkarten am Zirkuszelt:

Di 18.6./20 Uhr (Gala), Do 20.6./17 Uhr,            Fr 21.6./10.00 Uhr.       Alle anderen Veranstaltungen sind ausverkauft!

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