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Ein Konzept mit Zukunft: Die Waldorfpädagogik

Jedes Kind bringt eigenen Ideen mit und vielleicht auch schon eine Vorstellung, was es  in der Welt später einmal bewirken wird. Waldorfschulen greifen die Lernfreude, die Neugier und die Kreativität der Kinder mit einem pädagogisch durchdachten Konzept über eine Schulzeit von 13 Jahren auf. Der Lehrplan an Waldorfschulen berücksichtig in seinem Aufbau und in seinen Strukturen die vielfältigen Entwicklungsschritte von Kindern und Jugendlichen.

Wer bin ich? Was interessiert mich?

Der Mensch verfügt über vielfältige Sinne, er bewegt sich im Miteinander im sozialen Raum, er ist Teil der Gesellschaft und dennoch Individuum ...
Neben klassischen Lernfächern wie Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Fremdsprachen, etc. gibt es an Waldorfschulen bis in die Oberstufe hinein viele weitere Fächer und Projekte, die junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen. Beispiele: Musikunterricht und Orchester, Malen und Plastizieren, Handarbeiten und Werken, Theaterprojekte der Klassengemeinschaft in der 8. und 12. Klasse, Gartenbau und Ökologie, Jahresarbeiten und Präsentationen, vier ganz unterschiedliche Praktika: Vermessungspraktikum, Landwirtschaftspraktikum, Sozialpraktikum und Betriebspraktikum.

Von der Lernentwicklung zum selbstorientierten Lernen

In allen Klassenstufen sehen und betonen wir, was sich Schüler an Fähigkeiten und Kenntnissen erwerben und verfolgen aufmerksam die Lernentwicklung jedes Einzelnen. An der Unterstufe arbeiten wir ganz ohne Noten: wir begleiten mit aufmerksamen persönlichen Rückmeldungen das Kind im Lernen. Ab der 7. Klasse kommen für die Selbstorientierung der Jugendlichen und deren Einschätzung ihres persönlichen Lernfortschrittes in allen Arbeiten Punktezahlen und eine daraus resultierende Notenwertung hinzu. Dieses Prinzip ist Praxis an der Oberstufe und führt unsere Absolventen in das Punktesystem der staatlichen Abschlüsse über.

 

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